Prognosezeitraum

Begriff und Einordnung des Prognosezeitraums

Der Prognosezeitraum bezeichnet den Zeitraum, für den auf Grundlage ärztlicher Einschätzungen eine Fortdauer der gesundheitlichen Einschränkung erwartet wird. Maßgeblich sind die vertraglichen Definitionen in den Versicherungsbedingungen.

Vertragliche Grundlagen und Bedeutung

Die Bedeutung des Prognosezeitraums ergibt sich aus den Versicherungsbedingungen, in denen festgelegt ist, welcher Zeitraum für die Beurteilung heranzuziehen ist. Diese Vorgaben sind zentral für die sachliche Einordnung der Berufsunfähigkeit.

Berufsunfähigkeit
Verweisung

Rolle im Prüf- und Entscheidungsprozess

Im Prüfprozess wird beurteilt, ob die gesundheitliche Einschränkung voraussichtlich über den definierten Prognosezeitraum hinaus besteht. Diese Einschätzung fließt in die vertragliche Bewertung ein.

Leistungsprüfung
Gesundheitsprüfung

Abgrenzung zu Leistungsprüfung und Anspruch

Der Prognosezeitraum ist ein Bewertungskriterium innerhalb der Prüfung, während Leistungsprüfung das Verfahren und Anspruch das mögliche Ergebnis beschreibt. Maßgeblich ist stets der konkrete Vertragsinhalt.

Anspruch
Leistungsfall

FAQ – Häufige Fragen

Was ist der Prognosezeitraum bei Berufsunfähigkeit?

Der Prognosezeitraum ist der vertraglich relevante Zeitraum, für den eine gesundheitliche Einschränkung voraussichtlich andauern muss.

Ist der Prognosezeitraum gesetzlich festgelegt?

Nein. Der Prognosezeitraum ergibt sich aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Welche Rolle spielt der Prognosezeitraum bei der Prüfung?

Er dient als zeitlicher Maßstab für die Beurteilung der voraussichtlichen Dauer der gesundheitlichen Einschränkung.

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